No risk no fun - Projekt über Querschnittlähmung für die 9. Klassen (15.11.2016)

 15. November 2016

No risk – no fun? Querschnittlähmung kann jeden treffen

Inzwischen in unserem Schulleben etabliert ist das Projekt "no risk - no fun", das auch dieses Schuljahr wieder (bereits zum 4. Mal in Folge) für die gesamte 9. Jahrgangsstufe an unserem Gymnasium stattfand.

 Link zur Bildergalerie            Bericht in der Amberg-Sulzbacher Zeitung vom 19.11.2016

Diese Präventionskampagne soll die Schülerinnen und Schüler nicht nur dafür sensibilisieren, Gefahrensituationen zu erkennen und dadurch zu vermeiden bzw. entsprechend zu handeln, sondern auch aufzeigen, wie sich ein "Leben mit Handicap" gestaltet, und entsprechend auch Berührungsängste nehmen. Seit diesem Schuljahr besitzt unser Gymnasium das Label „Schulprofil Inklusion“. Dieses Projekt leistet somit einen Beitrag zur Schulentwicklung.

Durchgeführt wurde das Projekt wieder von der DSQ (Deutsche Stiftung Querschnittlähmung) mit Herrn Holger Kranz als Projektleiter. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter bekamen die Schülerinnen und Schüler vorab gemeinsam eine Einführung in das Thema Querschnittlähmung (Allgemeines über Querschnittlähmung, Ursachen, Behandlungsmethoden, medizinische und wissenschaftliche Forschung) von Frau Dr. Bößl (Krankenhaus Hohe Warte). Wie die letzten Jahre auch durchliefen die Schülerinnen und Schüler anschließend wieder folgende Stationen:

  • Rolli-Training und Rolli-Parcours (Herr Kranz),

  • Rolli-Basketball (Markus Legath, Andreas Schaffer) und

  • Handicaps im Alltag (Günther Mayer).

  • Das Arbeitsheft wurde dieses Schuljahr erstmals bereits im Unterricht bearbeitet, sodass Frau Dr. Bößl (Hohe Warte) eine ganze Schulstunde die vielschichtigen Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworten konnte.

Die Auswertung der Feedback-Bögen zeigte wieder, dass das Projekt bei den Schülerinnen und Schüler sehr große Zustimmung fand. Vor allem begeisterten die Schüler das Fahren mit dem Rollstuhl, Rollstuhlbasketball und der Rollstuhlparcours mit Hindernissen, aber auch die Gespräche und Diskussionen mit querschnittgelähmten Personen.

 Martina Fischer